-->

attachment:Funjet-157-640.jpg

FunJet von Multiplex

Ein  wendiger Elapor Parkflyer, der mit  starkem Antrieb viel Spaß macht. Alles sehr "flexibel" gebaut, wir haben das bereits getestet.

Kaufgründe:

- Material EPP, damit relativ bruchsicher.

- Schubantrieb, das schont den Propeller.

- Schöne Optik und Dekor.

- Schnell zu bauen.

- Gute Bauanleitung.

- Tragfläche mit Profil.

- Geringes Rohgewicht, nur 200 g.

/!\ Ein Maus Klick auf den Bildern vergrößert sie.

Beschaffung und Aufbau

Der Bausatz wurde am Freitag Morgen per Telefon bei http://www.andys-hobbyshop.de/  per Bankeinzug bestellt und war am Montag Mittag da. Das nenne ich prompte Bedienung.

Ich beschreibe jetzt ein paar Dinge, die von der Anleitung  abweichen.

Die halbkugelförmigen Markierungen für den Schwerpunkt kann man nicht finden, sie sind nicht da (zumindest bei der ersten Serie).

Aus Gründen der Gewichtsersparnis sollte man sich überlegen, ob der 24 g schwere Motorhalter zum Einsatz kommen soll. Dieser Ort ist circa 25 cm hinter dem Schwerpunkt und muss dann vorne mit einem "schweren" Akku wieder ausgeglichen werden. Also habe ich mir aus GfK Material  einen neuen Motorspant gebaut. Den Rumpfdeckel habe ich nicht mit Sekundenkleber angeklebt, dann kommt man nicht mehr so einfach an die RC-Komponenten heran. Am hinteren Ende wird er bei mir mit Klebstreifen am Runpf befestigt, vorne mit zwei Klebstreifen von innen. So kommt man leicht wieder an die RC-Komponenten. Für die Antenne habe ich die vorhandenen Rillen (gerade Strecken) mit einem Messer vertieft und weißes Kunststoffrohr 3,2 mm Aussendurchmesser eingeklebt. So kann man den Empfänger leichter wieder ausbauen.

Gesamtgewicht: 426 Gramm (28,4 g/dm2)

attachment:FunJet_MotorHalter.jpg

Leichterer Motorspant (6 Gramm)

Da ich im ersten Ansatz bei dem einpassen der RC-Komponenten mit dem 73 g schweren PolyQuest Akku 1200XP mit dem original Motorspant den Soll-Schwerpunkt nicht erreichen konnte, habe ich mir aus GfK Material (Leiterplatte, 1,5 mm dick) einen neuen Motorspant gebaut. Der Durchmesser ist 55 mm. Zur besseren Kühlung des Motors sind im Kreis 8 Bohrungen 6 mm Durchmesser verteilt. Damit ich den Rumpfdeckel wieder lösen kann, und trotzdem eine stabile Verbindung zum Rumpf hinbekomme, wurde nur die unter Hälfte vom Motorspant mit Sekundenkleber an den Rumpf geklebt. Die obere Hälfte hat zur Verstärkung ein 2 mm dickes Balsabrettchen 10 mm tief mit Sekundenkleber angeklebt bekommen. So kann man den Rumpfdeckel hinten noch einpassen und mit einem Klebstreifen sichern.

.

.

attachment:FunJet_Antenne480.JPG

Verlegung der Antenne

Für die Antenne habe ich die vorhandenen Rillen (gerade Strecken) mit einem Messer vertieft und weißes Kunststoffrohr 3,2 mm Aussendurchmesser eingeklebt. So kann man den Empfänger leichter wieder ausbauen. Das letzte Stück Kunststoffrohr habe ich soweit verlängert, dass der Antennendraht nicht mehr den Propeller berühren kann.

.

attachment:FunJet_RC_Komponenten.jpg

Fernsteuer-Komponenten

Der Empfänger ist ein Micro-6 digital von Conrad, mit Klettband an der rechten Innenwand des Rumpfes befestigt.. Als Servos wurden die preiswerten ES-05 von Conrad eingesetzt, die sehr gut in die vorgesehen Öffnungen im Flügel passen. Die Servokabel sind auch lang genug.  Der Regler ist ein vorhandener BL-20 AIR von Conrad, wobei ab jetzt ein GWS Regler 25A sinnvoller (Preis, Gewicht) ist.

.

.

.

.

.

.

attachment:Funjet_Motor.jpg

Motoreinbau

Als erster Versuch wurde der preiswert eingekaufte (http://www.mamo-modelltechnik.de/) bürstenlose Motor GWS 2208-18T (22 mm Durchmesser, 8 mm Statorlänge, 18 Windungen) mit einem PolyQuest 1200XP 2S Akku und einem GWS 10x6" HD Propeller betrieben. Das brachte etwas mehr als 400 g Standschub bei 5450 Umdrehungen pro Minute.

Bei dem Motor habe ich die Welle gekürzt, damit der Propsaver sinnvoll seine Funktion erfüllen kann. Bei einem anderen Flugmodell hatte ich unvorsichtiger Weise eine Unterlegscheibe zur Sturzverstellung untergelgt. Das Resultat nach einem Absturz (Propeller natürlich vorne!) war dann ein gebrochenes Motorschild. Mit Epoxydharz war das dann schnell wieder repariert.

Zum Glück fliegt der FunJet bei 0 grad Motorsturz sehr gut.

Beim nächsten Versuch wurden mutig 2 GWS 1300 mAh 2S (7,4 V) Akkus in Reihe (Gesamtgewicht 120 g) geschaltet und mit einem GWS 8x4" HD Propeller gearbeitet. Das brachte dann circa 600 g Standschub bei 10600 Upm. Da kommt dann schon ein Jet feeling auf. Zwei Akkuladungen haben die Komponenten bisher unbeschadet überstanden.

Der Bausatz

Die EPP Kunstoffteile inklusive Holm wiegen in Summe 162 g. Mit einem CfK Rohr wären noch 7 Gramm einzusparen.

Die Kleinteile wiegen in Summe 14 Gramm, wobei das Dekor, bei mir 6 g, noch dazu kommt.

Der Sturz-einstellbare Motorträger, so schön er auch ist, wiegt leider 24 Gramm.

Wie gewohnt, gute Multiplex Qualität.

Spannweite:    795 mm

Rumpflänge:   750 mm

Flächeninhalt: 15,0 dm2

Rohgewicht:   200 g

attachment:Funjet_Hoehenruder.jpg

Trimmung, Höhenruder

Wenn der Schwerpunkt stimmt, sind die  2 mm hoch bei Neutralstellung der Höhenruder nach der Anleitung nachvollziehbar.

Einstellung des Senders (Graupner MC12):

Tiefenruderbegrenzung: TRV ADJ CH2: -50/+100, CH3: -100/+50 (Travel Adjust)

Das habe ich gemacht, um nicht aus Versehen zu viel Tiefenruder zu geben.

Damit hat das Höhenruder 100 % , das Tiefenruder nur 50 % Ausschlag.

Querruderbegrenzung: D/R CH2 60 %, CH3 100 % (Dual Rate).

Exponential Funktion: EXP CH2: 50 %, CH3 50 %.

Damit lässt sich auch in der Kurve noch das Höhenruder nutzen.

Vorraussetzung war, dass beide Ruderhörner in der Nulllage gleich stehen.

Der Vollausschlag ohne Begrenzung war circa +/- 12 mm, am Seitenleitwerk gemessen.

attachment:Funjet_Flug.jpg

Flugerprobung

Mit 400 g Standschub im ersten Versuch machte es schon Spaß mit dem FunJet zu fliegen.

Aber mit 600 g Schub kommt erst so ein gewisses Jet feeling auf. Damit kann man schon bis zur Erkenungsgrenze senkrecht steigen.

Auch bei etwas Wind ist der FunJet noch gut zu beherrschen.

.

attachment:FunJet_Hinflug8000_480.jpg

Geschwindigkeitsmessung

Dank des ausgezeichnetenProgrammes WAVEosSCOPE von www.sprut.de /Modellbau/Geschwingkeitsmessung, kann man von der Tonaufzeichnung vom Vorbeiflug über den Dopplereffekt die Geschwindigkeit messen. Das Programm und die Messmethode sind sehr gut in einer PDF Datei dokumentiert. Aktuell wurden 66 Km/h ermittelt.

"Was elastisch ist bricht nicht so leicht"

Erstellt 2006-06-17

Update: 2006-06-19 Trimmung Höhenruder, Geschwindigkeitsmessung

{i} Nach oben

Kontakt Email

Geben sie bitte ihre Email Adresse ein, wenn sie eine Antwort erwarten

/!\ Die eingegebene Email Adresse wird nicht veroeffentlicht, oder weitergegeben.

Comment this page
Name:
Comment:
Are you human?

Liste der Seiten in dieser Kategorie


Gehe zurueck zu CategoryRudisFlugis oder StartSeite

RudisFlugisModellFunjet (last edited 2018-02-28 11:06:20 by RudolfReuter)